SOSAI MAS. OYAMA

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SOSAI MASUTATSU OYAMA

( 1923 – 1994 )


Masutatsu Oyama im Jahre 1923 als Sohn adliger Eltern ,Yanban Klasse, unter dem bürgerlichen Name Yong I – Choi, in einem kleinen Dorf in Süd-Korea geboren. Mit 9 Jahren begann er das Chinesische Boxen zu trainieren. Widmete sich noch dem Shakuriki Kung Fu Stil in dem er die Fähigkeiten, entsprechend eines Shodan erreichte. Mit 15 Jahren nach Japan emigrierte, um an der Universität von Takushoku in Tokyo zu studieren. Er beginnt Judo zu trainieren, entdeckt das Karate und nimmt bei Gishin Funakoshi im Shotokan unterricht. Er trainiert Tag und Nacht, nach einem Jahr erhält er als 17 jähriger den Shodan. Als 22 jähriger ist er bereits Träger des 4.Dan. Er lernte nach dem Krieg So Nei Chu kennen, einen Meister des Karate und Anhänger der Nichiren-Sekte. Kampfkunst und Religion sind für So Nei Chu unzertrennlich. Er rät Oyama, sich für drei Jahre in die Einsamkeit der Natur zurückzuziehen, um Geist und Körper zu stärken und den Charakter zu formen. Mas. Oyama zieht sich mit seinem Schüler Yashiro auf den Kiyozumi-Berg im Mitsumine Gebirge zurück. Auf über 2000 Meter Höhe errichten Sie eine Hütte ohne jeglichem Komfort. Sie trainieren täglich in der Abgeschiedenheit, das harte Training am Sandsack, Jyu Kumite, hunderte von Schlägen auf Bäume und lange Waldläufe. Ihre köperliche Verfassung war am Höhepunkt, doch sein Schüler Yashiro erträgt dieses Leben nicht länger und verlässt Oyama. Sosai Oyama verblieb in der Einsamkeit, meditierte, lass heilige Schriften und stellte sich dem täglichem harten Training. Er wollte der beste japanische Karateka werden. Nach eineinhalb Jahren kehrt er in die Zivillisation zurück und nimmt 1947 an der ersten offenen Karate Meisterschaft in allen Stilrichtungen teil. Schon bald merkten seine Gegner das bei im kein Schlag zu landen galt, einige seiner Gegner traten nicht zum Kampf an, Oyama war am Höhepunkt seiner körperlichen Verfassung und ging als ungeschlagener Champion in die Geschichte des japanischen Karate ein. 1951 begann er unter Meister Gogen Yamaguchi, Goyu Ryu zu trainieren.

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GOGEN YAMAGUCHI " Die Katze"

Auf die Einladung von Kokichi Endo ( 6.Dan Judo ) begibt sich Oyama 1952 nach Amerika, um dort Vorstellungen seines neuen Karate zu geben. Er wird von Berufskämpfern herausgefordert, er besiegte jeden und erhielt pro Kampf eine Prämie von 1000 Dollar. Das Fernsehen wurde auf Ihn aufmerksam und lud in neunmal zu ihren großen TV Shows ein, seine Popularität stieg unaufhaltsam. Nach seiner Rückkehr schrieben japanische Zeitungen täglich über Ihn. 1953 eröffnete er sein erstes Dojo in Tokyo, Machi Dojo genannt. Mas. Oyama trainierte täglich 5 Stunden im Dojo und absolvierte jeden Tag ein Lauftraining von 8 Km. Sein neues Ziel war der Kampf Mensch gegen Tier. Er tritt in Tateyama vor sprachlosen Zuschauern gegen einen 625 kg schweren Stier an. Mit einem brüllen bricht der Stier zusammen, ein pefekt geschlagener Fausstoß steckt das Tier zu Boden. Er wiederholte diese Kämpfe noch 55 mal, 3 Stiere verstarben, den restlichen Tieren schlug er mit Shoto das Horn ( Raiden Go ) ab, was ihm in 3 Minuten gelang. Diese Technik erlernte er im Goyu Ryu, basierend auf den Rhythmus der Atmung, erlangt man diese Wirksamkeit. Die Atmungs – Katas Sanchin und Tensho, bei deren Ausführung vollzieht sich in einem deutlichem Rhythmus die An- und Entspannung, sowie eine tiefe Bauchatmung. Ibuki und Nogare genannt.

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Das Kyokushinkai, seine Erfindung ist für Oyama vorwiegend die Kunst der Selbstverteidigung, zahlreiche Würfe und Hebelgriffe befinden sich in seiner Stilrichtung. Ein Schlag kann einen Stier töten, aber das Hauptziel war nicht der Angriff sondern die Verteidigung. Sein Ziel war es den Angriff des Gegners bereits im Ansatz zu vereiteln. Sen-No-Sen, die Fähigkeit die Aktion des Gegners vorauszuahnen. Ruhe und Konzentration heißt das Geheimnis. Da Oyamas Karate anfangs nur auf Kraft aufgebaut war, begann er das Ausüben des Zen und war den Lehren des grössten Samurai Japans, Miyamoto Musashi ( 1584 – 1645 )sehr zugetan. Den Weg der Kriegskunst und Wissenschaft, den man Ni Ten Ichi Ryu nennt schrieb Musashi in „ Das Buch der fünf Ringe“ nieder. Sosai Mas. Oyama ließ diese Ichi-Schule in sein tägliches Training mit einfließen. Ein Satz von Ihm hatte sich tief in sein Gedächtnis eingeprägt; Denk im Leben an nichts anderes als an Sieg oder NNiederlage, alle anderen Zufälligkeiten sind unnötig. Oyama kehrte mit 52 Jahren nochmals auf seinen Berg zurück, um beide Kräfte zu vereinen. Nach über 30 Jahren Praxis schreibt er sein erstes Buch, what is Karate. Weitere 21 Bücher folgten. Sein Stil Kyokushinkai wird weltweit praktizert und gilt unter den Experten als der härterste Karatestil. Der Niederländer Johannes C. Bluming war der beste Schüler von Oyama. Bluming eröffnete 1961 das erste Kyokushinkai Dojo in Europa. 1964 gelangte der Stil Kyokushinkai durch Athur Koji Hisatake 5.Dan, nach Bayern / Deutschland. 1984 zählt das Kyokushinkai mit über 1,5 Millionen Aktiven zu den größten Vereinigungen des Karate.

 

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